Teilmenge des soziotechnischen Systems Internet (d.h. Dienste + Menschen, von denen diese genutzt werden). Im Gegensatz zum Web 1.0 steht hier das Individum im Vordergrund (me centricity), es geht um Beteiligung jedes Einzelnen (participation) und um freudvolle(re) Nutzung. Hieraus sind verschiedene spezialisierte Dienste entstanden, die sich für vielfältige und ggf. individuell verschiedene Use Cases einsetzen lassen (Nutzungsoffenheit).
Zusammengefasst stellt das Web 2.0 also nicht nur eine Menge neuer Anwendungen oder isolierter neuer Techniken dar, sondern ist mehr zu sehen als eine Kombination aus
- neuen Techniken (Web Services, Ajax, RSS, XSLT, ..),
- größerer Modularität und neuen Anwendungstypen, welche als Services auftreten (Weblogs, Wikis, Mashups, Social Bookmarking, …),
- einer Orientierung hin zu den Bedürfnissen der einzelnen Benutzer und
- einer sozialen Bewegung (breite Mitwirkung und Selbstdarstellung der Endbenutzer)
die dazu führt, dass die Grenze zwischen Autor und Leser mehr und mehr verschwimmt, Benutzer also mehr und mehr zu gemeinsamen Informationsräumen beitragen.

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