Jetzt die PDF-Version von Band 2 der Schriften zur soziotechnischen Integration: aperto – Ein Rahmenwerk zur Auswahl, Einführung und Optimierung von Corporate Social Software herunterladen.
Der Einsatz von Social Software zur Unterstützung der Zusammenarbeit in und zwischen Unternehmen gewinnt seit mehreren Jahren zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig machen die Charakteristika von Social Software - allen voran deren sogenannte Nutzungsoffenheit - ein Umdenken notwendig. Corporate Social Software unterscheidet sich eklatant von traditionellen betrieblichen Anwendungssystemen, denen bereits bei ihrer Entwicklung klare Strukturen und vorher vorgegebene bzw. definierte Nutzungsszenarien zugrunde liegen. Klassische Vorgehensweisen der Anforderungsanalyse betrieblicher Anwendungssoftware, des IT-Change Management und der IT-Evaluation können hier nur noch bedingt oder gar nicht weiterhelfen. Im vor-liegenden Beitrag wird das aperto-Rahmenwerk, bestehend aus dem aperto-Fünf-Ebenen-Modell, der CUP-Matrix sowie den daraus entwickelten Werkzeugen vorgestellt. Es ermöglicht die vollständige und konsistente Kategorisierung und Klassifizierung der Nutzungspotentiale von Corporate Social Software und unterstützt somit deren Auswahl, Einführung und Optimierung. Das im Beitrag beschriebene Vorgehen kam in den letzten Monaten mehrfach erfolgreich in Auswahl- und Einführungsprojekten deutscher Unternehmen zum Einsatz.
Zitationsvorlage
Richter, Alexander; Koch, Michael; Behrendt, Sebastian; Nestler, Simon; Müller, Sebastian & Herrlich, Stephan (2012): „aperto – Ein Rahmenwerk zur Auswahl, Einführung und Optimierung von Corporate Social Software”. Schriften zur soziotechnischen Integration, Band 2. München: Forschungsgruppe Kooperationssysteme, Universität der Bundeswehr München.
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- Mendeley-Detailseite: http://www.mendeley.com/c/4828867562/g/2051553/richter-2012-aperto–ein-rahmenwerk-zur-auswahl-einfuhrung-und-optimierung-von-corporate-social-software/
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Eine Ergänzung zur Basis der Argumentation im Bericht – der Nutzungsoffenheit von Social Software: Natürlich ist die Diskussion weder neu noch wird sie nur unter diesem Namen geführt. So wurde schon vor Jahren bei Groupware zwischen dem Einsatz als „Werkzeug“ und dem Einsatz als „Medium“ unterschieden (siehe hierzu z.B. Koch, Michael (2008): CSCW and Enterprise 2.0 – towards an integrated Perspektive. In: Proceedings Bled eConference). Und gerade kürzlich hat Kai Riemer eine gute Diskussion zum selben Thema unter dem Titel „Tool or Infrastructure?“ veröffentlicht. Er argumentiert dort dass Werkzeuge (tools) nur einen oder wenige Nutzungsmöglichkeiten haben und eingesetzt werden um Benutzer dabei einzuschränken, was sie tun können, während Infrastrukturen keine klar definierten Nutzungsmöglichkeiten besitzen und helfen neue Räume für Benutzer zu öffnen, die diese dann füllen können (und müssen). Also wieder Werkzeug vs. Medium.
Tooles Rahmenwerk – gerade dazu gebloggt:
http://www.alexanderstocker.at/2012/04/einfuhrung-von-enterprise-20-das-aperto.html
Viele Grüße
Alexander Stocker
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