Microblogging ermöglicht es seinen Nutzern, kurze Nachrichten zu veröffentlichen. Die Nachrichten sind in der Regel in der Länge beschränkt (z.B. 140 Zeichen bei der bekanntesten Internetplattform Twitter) und erscheinen in einem plattformweiten Nachrichtenstrom. Nachrichten anderer Nutzer können gezielt abonniert werden.
So entsteht ein personalisierter Strom und alle Nachrichten dieser abonnierten Nutzer erscheinen auf der persönlichen Startseite, d.h. jeder Nutzer hat seine persönliche Sicht auf den plattformweiten Nachrichtenstrom. Während solche Verknüpfungen von Nutzern auf Plattformen zum Social Networking wie Facebook und XING von beiden Seiten zu bestätigen sind, weist der bei Microblogging entstehende Graph der sozialen Beziehungen auch einseitig gerichtete Kanten auf (Nutzer A folgt Nutzer B, aber Nutzer B folgt nicht A) Dieses einseitige Abonnieren von Nachrichten wird „folgen“ (engl. to follow) genannt.
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